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Ja, ich gebe es zu: Ich bin etwas sentimental. Ich liebe es die glänzenden Augen eines Brautpaares zu sehen, wenn sie zum ersten Mal ihr Hochzeitsalbum aufschlagen, wenn sie behutsam die Seidenraster-Seiten ihrer Hochzeitsreportage umblättern, wenn ihre Gesichter die Erinnerung an die Gefühle jenes grossen Tages wiederspiegeln. Ja, dann beglückwünsche ich mich heimlich, dass ich den schönsten aller Berufe zu meinem gemacht habe: Hochzeitsfotograf
Eben durfte ich das wieder erleben, als Anita und Reto ihr Hochzeitsalbum aufschlugen und Seite für Seite tiefer in die Erinnerungen und Gefühle einsank
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Es war eine wundervolle, romantische und sehr stimmungsvolle Hochzeit damals im September auf der anderen Seite von Zürich in Bubikon (siehe dazu auch die Reportage...). Das Brautpaar Claudia und Marcel hatte sich schon im Vorfeld entschieden an ihrem grossen Tag für die Gäste da zu sein. So entstanden nur wenige Hochzeitsfotos mit dem Brautpaar, sogenannte Brautpaarportraits. Von diesen waren sie aber dermassen begeistert, dass sie den Hochzeitsfotografen noch einmal einluden für eine After-Wedding-Photosession...##
Werdenberg, was für eine schmucke Kulisse für ein Hochzeitspaarshooting. Dank Bettinas und Andis Hochzeitsreportage darf ich als Hochzeitsfotograf aus dem Rheintal berichten...
Eine schweiz-österreichische Hochzeit mit 15 Jahren Garantie in
Eglisau, eine nächtliche Fackel-Fahrt zum Rheinfall und eine Hochzeitsfeier im altehrwürdigen Schloss Laufen. Sonja und Stefans grosser Tag...

Eine Hochzeit und eine Taufe unter freiem Himmel, eine rauschende Feier im Triibhuus mit genialer Liveband und ein verkürztes Paarshooting mit Ross und Wagen, weil der Gemeindepräsident die 1. August Ansprache halten musste. Aber erst mal schön langsam und der Reihe nach:
"So, endlich!" mögen viele gedacht haben, als sie die Einladung zu Sandras und Markus' Hochzeit erhielten. Ein Sommerfest sollte es werden mit einer Trauung und der Taufe von Tim unter freiem Himmel. Und Petrus spielte mit. Vom Coiffeur
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich mich jetzt geehrt fühlen soll oder eher entehrt. Na ja, als da vor ca. 1.5 Jahren Muntader al-Zaidi dem amerikanischen Präsidenten George W. Bush seine Schuhe nachwarf, da wurde er als Held gefeiert, obwohl er gar nicht traf. (
Video dazu auf Youtube...) Die Stiefelwerferin von Bachs traf und zwar haargenau den Hochzeitsfotografen. Doch mal alles schön der Reihe nach:
15. Mai 2010 - ein regnerisch, nasskalter Samstag Morgen, genau so, wie man ihn sich wünscht für seinen Hochzeitstag. In Bachs bereitet sich Braut Evelin und Bräutigam Thomas auf ihren grossen Tag vor, während ihr Hochzeitsfotograf ein paar Kilometer weiter westlich einen ersten Anflug einer Midlifecrises verspührte: Da stand ich, frisch geduscht und rasiert vor dem Spiegel und gab mir beste Mühe mit den paar Haupthaaren meine markant nach oben erweiterte Gesichtsfläche (Ignoranten würden es als Glatze bezeichnen) zu kaschieren und was musste ich entdecken? EIN GRAUES HAAR!!!! Was mach ich jetzt bloss? Einfach ausreissen? Eines meiner letzten Haare? Oder mich einfach mutig der Tatsache stellen, dass 41 halt doch schon eher ein fortgeschrittenes Jugendstadium ist? Zum Glück blieb mir gar keine Zeit weiter mit meinem grauen Schicksal zu hadern, wurde ich doch im Bachsertal zum Hochzeits-Paarshooting erwartet. Nur kurz kam nochmal ein bisschen Wehmut auf, als ich beim Einsteigen in mein mit Foto-Utensilien vollgestopftes Auto feststellte, dass dieses auch silbergrau ist.
Wie verabredet traf ich bei der Kirche auf meine Assistentin und holte dann das Brautpaar ab. Evelin und Thomas liessen sich vom trüben Wetter und von meinem grauen Haar nicht die Stimmung verderben. Und so verflogen zwei Stunden Fotoshooting im Nu. Das Bachsertal und Bachs selbst boten eine perfekte Kulisse für unsere Hochzeitsfoto-Session zumal die Brautleute in der originalen Wehntaler Festtagstracht heirateten.
Die Überraschung für das Brautpaar kam aber nach der kirchlichen Trauung. Nein, nicht das etwa die Sonne hervor lugte, aber dafür stand ein Oldtimer bereit, der die Beiden zu einer Spritztour auf den
Regensberger entführte. Mächtig qualmend tuckerte das alte Gefährt die Passtrasse hinauf und prompt kurz vor dem Stadttor verabschiedete sich scheppernd der Auspuff. Trotz dieser kleinen Panne strahlte das Brautpaar mit der nicht vorhandenen Sonne um die Wette ob der gelungenen Überraschung.
Der Hochzeits-Apéro fand im Tiergarten in Bachs statt, wo dem beiden frisch Vermählten ein grossartiger Empfang geboten wurde. Flugzeuge mit Glückwunschtransparenten kurvten am Himmel während sich am Buffet lange Schlangen bildeten. Und dann passierte es eben. Da sollte sich das Brautpaar in etlichen, halb-olympischen Disziplinen wie Holzstammsägen, Hufeisenwerfen, Handlöschpumpe und eben Stiefelschleudern messen. Bei letzterem dann zeigte sich die Braut Evelin als sehr treffsicher. Nur leider schien ihr der Brautführer die falschen Zielkoordinanten durchgegeben zu haben.
Jedenfalls landete der Stiefel haargenau mitten auf mir und meiner Kamera, das natürlich zur allgemeinen Belustigung der Apéro-Gäste. Kamera und Hochzeitsfotograf blieben unbeschädigt. Einzig mein graues Haar wurde etwas zerknittert. Ob jetzt auch Evelin ein Denkmal erhält wie der
Stiefelwerfer von Bagdad, entzieht sich meiner Kenntnis. Vielleicht muss ich erst Bundesrat werden...
Mit Köchlis Hochzeitskutsche verliess dann das Brautpaar die Aperogesellschaft. Vorbei an blühenden Rapsfeldern und wogenden Gerstenäckern ging die Fahrt nach Neerach, wo die beiden von der Hochzeitsgesellschaft empfangen wurde.
Evelin und Thomas, ich wünsche euch alles Gute auf eurem künftigen Lebensweg. Möge er so treffsicher durch eure gemeinsame Zeit führen, wie Evelins Stiefelwurf.
Eine Online-Reportage-Diashow der ganzen Hochzeit ist hier zu sehen:
...zur Hochzeitsfotoreportage
Der Wetterbericht verhiess nichts Gutes: Dauerregen und kalte 12°C. Nicht gerade das Traumwetter für eine Hochzeit. Und eigentlich wollten wir ja das Paarshooting mit dem Hochzeitsleuten in der blühenden Pracht des Frühlings machen.
Als Optimisten wie wir nun mal sind, machten wir uns auf dem Hinweg zum Standesamt in Wettingen trotzdem auf die Suche nach dem Frühling, bzw einer Location für die Hochzeitsfotos. Man kann ja nie wissen...
Punkt Viertel vor Elf trafen wir beim Standesamt Wettingen auf das Brautpaar und die Hochzeitsgesellschaft. Die tief hängenden Wolken vermochten aber in keinster Weise die herrschende, heitere Stimmung zu trüben. Um 11 fing dann auch der Arbeitstag der Standesbeamtin an, also zumindest der offizielle ;-). Mit jedem Wort, das sie sprach, wurden auch die Regentropfen immer weniger. Und beim Ja-Wort schaffte es die Sonne sogar fast durch die Wolken.
Wir entschieden wie geplant nach Boppelsen zu fahren um zwischen den prächtig blühenden Rapsfeldern und Heuwiesen doch noch Frühlings-Hochzeitsfotos zu schiessen. Und ab und zu blinzelte uns tatsächlich zwischen den grauen Vorhängen hindurch die Sonne zu.
Danach, beim Apero im Mövenpick-Hotel Regensdorf, zeigte sich der Himmel wieder dunkel und verhangen. Aber da konnte es der ganzen Hochzeitsgesellschaft und uns egal sein.
Liebe Emel, lieber Yves, wir wünschen euch alles Gute auf eurem künftigen gemeinsamen Eheweg. Es hat uns sehr viel Spass gemacht ein so aufgestelltes Brautpaar fotografieren zu dürfen.
Doch, so ein kleines bisschen mulmiges Gefühl hatten wir wohl alle, als wir vergangen Samstag in der alten Spinnerei Jakobstal herumstiegen. Ein Trash the Dress Photoshooting war angesagt.
Dazu eignet sich diese Industrieruine aufs Vortrefflichste. Teilweise eingestürzte Fabrikhallen, deren Wände mit kunstvollen Grafiti besprayt sind, uralte Dampfmaschinen, die eigentlich ins Museum gehörten und ein riesiger Heizofen - Motive noch und nöcher für ein vielseitige After Wedding Photosession.
Fast fünf Stunden stiegen wir in den alten, brüchigen Gemäuern herum. Dabei entstanden Apres-Mariage-Fotos der ganz speziellen Art:.
Wunderbar, wie Corinne und Stefan mit viel Spass jede noch so spleenige Idee von mir umsetzten.
Was ist das, ein Engagement-Shooting?
Keine Sorge, das ist nichts Gefährliches, auch wenn
Google das glaubt. Da werden keine Engagementer erschossen. ;-)
Ein Engagement-Shooting ist ein erstes Paarshooting vor der eigentlichen Hochzeit, ein Beschnuppern zwischen dem zukünftigen Hochzeitspaar und dem Hochzeitsfotografen. Das Brautpaar sieht, wie ich ticke und ich kann euer Wesen, eure Art mit einander umzugehen erspühren. Denn die Chemie zwischen Euch zwei und mir, dem Hochzeitsfotografen, muss stimmen. Nur so entstehen dann lockere und natürlich wirkende Bilder. Die ungezwungene, stressfreie Atmosphäre hat den grossen Vorteil, dass sich das zukünftige Brautpaar schon mal mich und meine Kamera gewöhnen kann.
Und was ganz wichtig ist: Das Engagement-Shooting ist unverbindlich. Es verpflichtet nicht zur Buchung einer ganzen Hochzeitsreportage. Sollten wir, aus welchem Grund auch immer, nicht zusammen harmonieren, ist der Zeitpunkt früh genug; besser, als erst am Hochzeitstag selbst.

Das ist eigentlich völlig egal. Vielleicht bei euch zu Hause, in eurer Lieblingsbeiz um die Ecke, im Warenhaus, im Schwimmbad, auf einem Spaziergang oder wo ihr euch sonst wohl fühlt. Es muss nicht die extravagante Location sein, darf aber natürlich durchaus. Viele Paare benutzen die Gelegenheit um mit dem Fotografen mögliche Locationen für das Hochzeitspaarshooting zu rekognoszieren. Wenn die Zeit dafür nicht reicht, kann man die Verlobungs-Foto-Session auch mit dem ersten Beratungsgespräch verknüpfen.
Nichts, äh, nichts Aussergewöhnliches. Ganz normale Strassenkleidung, das, worin ihr euch wohl fühlt, reicht vollkommen. Wir wollen ja (noch) nicht Theater spielen. ;-)
Aus den digitalen Rohdateien, die dabei entstehen, entwickle ich euch die Bilder mit genau derselben Akribie, als würde es sich schon um die Hochzeitsfotos handeln. Sie lassen sich zum Beispiel ideal für die Gestaltung der Hochzeitseinladung oder eurer Hochzeits-Homepage verwenden.
Für weitere Fragen stehe ich gerne jederzeit per
Mail oder
Telefon zur Verfügung.