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Es war nicht die erste Hochzeit in freier Natur, die ich als Hochzeitsfotograf begleiten durfte. Aber es war die erste Hochzeit, an der die Braut hoch zu Pferd geritten kam, ein Hund die Trauringe brachte, oder auch nicht und die Stretchlimousine definitiv nicht kam. Aber alles schön der Reihe nach. Denn, angefangen hat die fotografische Begleitung schon am Morgen beim Coiffeur in Steinmaur...
Ab ins Tannzapfenland, genauer nach Fischingen. Denn hier im Kloster wollen sich Madeleine und André das Ja-Wort geben. Die Hochzeitsfotoreportage aus dem schönsten Trauungszimmer zwischen Bodensee und Zürich...
Ein frischverliebtes Brautpaar, eine kleine aber wunderschöne Kirche und nicht ganz so wunderschönes Wetter in Friedlisberg bei Rudolfstetten. Eine Hochzeitsfotoreportage mit allem was dazu gehört...
Das verspricht der katholische Pfarrer Jaroslaw Duda von Bülach. "Na, der nimmt den Mund auch recht voll!" dachte ich beim Lesen der Überschrift aktuellen Zürcher Unterländer. Heute, wo jede zweite Ehe wieder geschieden wird, wo ich mir schon überlegt habe mich nebst Hochzeitsfotograf auch als Scheidungsfotograf anzubieten, da will dieser Seelsorger dafür garantieren dass das, was er verheiratet, 15 Jahre hält?
Doch je weiter ich den Artikel las, desto mehr überzeugt mich das Konzept. Jedenfalls finde ich die Idee des jährlichen "Service" in der Seelsorger-Garage einen ganz interessanten Ansatz.
Lest am besten selbst, wie das funktionieren soll:
Artikel im Zürcher Unterländer
Es würde mich sehr freuen, wenn ihr eure Meinung dazu als Kommentar zu diesem Blogeintrag hinterlassen würdet. :-)
Ein Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Zeit zurück zu blicken und Resüme zu ziehen. Was hat es mir gebracht? Welche Eindrücke und Emotionen sind hängen geblieben? Sicher, da war die Hochzeit von Marit und Sivert im fernen Norwegen. Eine traumhafte Landschaft, die perfekte Kulisse für das Brautpaarshooting. Vorallem, wenn der Hochzeitsfotograf ein ausgesprochenes Flair für Natur und Wildnis hat - ein wahres Eldorado!
Für mich persönlich ist es aber dieses Bild:
Ja, ja, ich hör' sie schon, die, die mäkeln: "Da ist ja gar keine Braut drauf?!" Hehe, die muss ich aber enttäuschen. Man sieht doch ganz deutlich, dass da undeutlich in der Hochzeistkutsche Braut und Bräutigam sitzen. *gg
Für mich hat dieses Bild grosse Symbolkraft. Die beiden Frischvermählten sitzen jetzt gemeinsam in der Kutsche, die sie in eine noch ungewisse Zukunft bringt. Brot-Weizen und Mohn am Wegesrand - ein Symbol für Leben, Natürlichkeit, Symbiose, Fortbestand, ...wie Glückwünsche für den neuen gemeinsamen Weg der Brautleute.
Und da sind auch noch die ganz persönlichen Erinnerungen, wie ich, der Hochzeitsfotograf, den ganzen Weg zu Fuss neben, hinter oder vor der Hochzeitskutsche her lief, um ja keinen Moment zu verpassen. Die Scenerie war wirklich grandios: Wogende Weizenfelder, saftig grüne Wiesen, frisch duftende Wälder, darüber spektaktuläre Cumuluswolken und mitten in dieser Idylle die Hochzeitskutsche mit Braut und Bräutigam. Was wünscht man sich mehr.



