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Hochzeitsfotografen gibt es bekanntlich in rauhen Mengen. Doch welches ist der richtige Fotograf für unsere Hochzeit? Vor dieser schwierigen Frage steht jedes Brautpaar irgendwann in der Planung ihres Grossen Tages. Eine Hilfe kann da
Fotografenpara.de sein. Das ist ein Portal für Brautpaare, die auf der Suche nach dem geeigneten Hochzeitsfotografen sind.
Regelmässig wird von einer Jury ein Hochzeitsbild des Tages gewählt. Und eben heute bin ich der glückliche
Hochzeitsfotograf, dem diese Ehre zu Teil wird. Das Bild stammt übrigens aus der Hochzeits-Reportage von Bettina und Andreas. Hier kann der geneigte Surfer, die geneigte Surferin die ganze Reportage geniessen:
Bettina & Andi, Hochzeitsreportage aus Grabs und Wildhaus
Anfang März trafen sich Hochzeitsfotografen aus dem gesammten deutschsprachigen Raum am grössten europäischen Hochzeitsfotografenkongress in Hamburg. Workshops, Vorträge und vorallem der Erfahrungsaustausch stand auf dem Programm.
Und wenn ich schon mal in Hamburg bin, dann will ich mir die Stadt auch ein bisschen ansehen. Hier ein paar wenig hochzeitstechnisch angehauchte Eindrücke aus der Hansestadt:

"Ein glückliches Brautpaar, ein romantischer See im Hintergrund und ein engagierter, schwarz gekleideter Hochzeitsfotograf. Nicht irgendein Hochzeitsfotograf. Christian Meier fotografiert leidenschaftlich gerne Hochzeiten, aber eigentlich ist er Landwirt. Er bewirtschaftet einen 20-Hektaren-Hof in Niederweningen (Kanton Zürich)..."
Das steht in der Bauernzeitung vom 25. 11. 2011. auf der Titelseite. Jeanne Woodtli, Geschäftsführerin der Drehmoment GmbH, besuchte den hochzeitfotografierenden Landwirt und schrieb eine interessante Reportage: Reportage über den Hochzeitsfotografen, der auch Bauer ist
Doch, auch wenn ich zur Bescheidenheit erzogen wurde, ich muss zugeben, dass ich schon etwas stolz war, als ich von der WPJA eine Mail erhielt:
"...It is our pleasure to have you as a new WPJA member! Great wedding
images on your site!..."
Die Wedding Photojournalist Association (WPJA) ist eine internationale Vereinigung der weltweit besten Hochzeitsfotografen; oder besser Hochzeitsjournalisten. In der Schweiz können sich gerade mal 8 Hochzeitsfotografen über eine solche Aufnahme freuen.
Was die WJPA genau ist und welche hohen Anforderungen sie an die ihr angeschlossenen Hochzeitsfotografen stellt, liest man am Besten auf deren Website nach: http://www.wpja.com/for-bride-and-groom/
Für die einen eine Sucht und für die andern einfach Entspannung oder die Möglichkeit mit weit entfernt lebenden Freunden in Kontakt zu bleiben: Das Gesichtsbuch, oder zu Neudeutsch "Facebook". Auch mich hat es erwischt. Nein, suchtartiges Verhalten lege ich noch nicht an den Tag. Auch liege ich mit meiner Online-Zeit noch unter dem Durchschnitt der 2 Millionen schweizer Facebook-Nutzer. Aber ganz entziehen kann ich mich dem speziellen "Charme" doch nicht ganz.
Es ist daher recht naheliegend, dass auch Hochzeits-Reporter.ch auf der Bühne der Selbstdarsteller mitmischelt. Ich werde weniger dort einen Kuhstall bauen oder testen ob ich ein Sextiger oder Schmusekatze bin. Vielmehr nutze ich die Möglichkeit über meine neusten fotoistischen Aktivitäten zu berichten.
Also, wenn wieder neue Hochzeitsfotots, Resultate von Trash-the-Dress-Sessions oder Engagement-Shootings online sind, werde ich auch auf Facebook berichten.
Wenn ich dich dort auch zu meiner Fanliste zählen kann, würde mich das sehr freuen. :-)
Das verspricht der katholische Pfarrer Jaroslaw Duda von Bülach. "Na, der nimmt den Mund auch recht voll!" dachte ich beim Lesen der Überschrift aktuellen Zürcher Unterländer. Heute, wo jede zweite Ehe wieder geschieden wird, wo ich mir schon überlegt habe mich nebst Hochzeitsfotograf auch als Scheidungsfotograf anzubieten, da will dieser Seelsorger dafür garantieren dass das, was er verheiratet, 15 Jahre hält?
Doch je weiter ich den Artikel las, desto mehr überzeugt mich das Konzept. Jedenfalls finde ich die Idee des jährlichen "Service" in der Seelsorger-Garage einen ganz interessanten Ansatz.
Lest am besten selbst, wie das funktionieren soll:
Artikel im Zürcher Unterländer
Es würde mich sehr freuen, wenn ihr eure Meinung dazu als Kommentar zu diesem Blogeintrag hinterlassen würdet. :-)
Was hat denn jetzt der Kölner Dom mit Hochzeitsfotografie zu tun? So direkt natürlich wenig bis gar nichts. Das Bild steht auch eher als Symbol für den Hochzeitsfotografen-Konvent vom vergangen Wochenende. Der fand nämlich vergangenes Wochenende in eben dieser deutschen Metropole statt. Und meine Wenigkeit nutzte die Gelegenheit für einen Blick über den eigenen Hochzeitsfotografen-Tellerrand.
Ja, das war sehr gut investierte Zeit und Geld. Die diversen Vorträge und Workshopszu Themen wie Hochzeitsfoto-Alben, Gestaltung von Hochzeitseinladungen und Hochzeitsdankgsagungen, rechtliche Aspekte oder die Programmierung von Online-Hochzeitsdiashows und -Hochzeitsvideos, waren äusserst spannend. Aber mindestens genau so viel, wenn nicht noch mehr brachte mir der Austausch und das Gespräch mit meinen KollegInnen Hochzeitsfotografen aus dem grossen Kanton im Norden.
An dieser Stelle noch mal vielen Dank an den Organisator und Gründer des
Hochzeitsfotografen-Forums Sascha Moll.